Der Klimawandel ist in aller Munde und wird nicht
zuletzt auch Einfluss auf unsere Milchkühe haben. Die
Möglichkeiten der Anpassung an die Folgen des
Klimawandels waren im April unter anderem Thema eines
Kolloquiums des Forschungsverbundes KLIFF in Göttingen.
Die KLIFF (Klimafolgeforschung in Niedersachsen) befasst
sich unter Federführung des niedersächsischen
Wissenschaftsministeriums in Zusammenarbeit mit 21
Universitäten und Forschungseinrichtungen mit der
Thematik des Klimawandels. Ein Artikel zu diesem
Kolloquium ist in Ausgabe 17/2010 der landwirtschaftlichen
Fachzeitschrift „Land & Forst“ unter dem Titel „Der
Klimawandel kommt im Stall an“ erschienen.
Besonders Hitzestress und damit eine zusätzliche
Belastung des Kreislaufes werden die Folgen des
Klimawandels sein, warnt Prof. Matthias Gauly von der
Universität Göttingen.
Anpassungsmöglichkeiten
sieht Dr. Sven Dänicke vom Friedrich-Löffler-Institut in
Braunschweig- Völkenrode in einer veränderten
Futterzusammensetzung. Mehr Futterfett verringere
beispielsweise die Verluste bei der Verwertung der Energie
aus Fett. Bestimmte Futterzusatzstoffe wie konjugierter
Linolsäure (CLA) könnten die Verluste bei der Verwertung
der Energie reduzieren.
Im Bezug auf diese Aussage möchte die Firma Bewital auf
Ihr Produkt „LactoPlus CLA“ hinweisen. „LactoPlus
CLA“ ist ein pansenstabiles Fettpulver dem konjugierte
Linolsäuren zugesetzt sind.
Pansengeschütztes
Fett in Kombination mit konjugierter Linolsäure (CLA)
verbessert entscheidend die energetische Situation ohne
die Pansenfunktion zu beeinträchtigen. Der
stoffwechselinterne Energiehaushalt wird optimiert. Das
führt im Endeffekt zu einer verringerten
Milchfettbildung. So werden die Körperreserven der
Hochleistungskuh auch zu Laktationsbeginn geschont. Auch
die Folgen des Hitzestress werden gemindert.
Bei Hitze nehmen die Kühe weniger Futter auf, um den
Stoffwechsel zu entlasten. Das verschlechtert zum einen
die Energieversorgung und führt dazu, dass die
Milchleistung, abhängig von der Temperatur, um 10 – 25
% sinkt. Zum anderen bleibt die Kraftfutteraufnahme
häufig unverändert. Das führt dementsprechend zur
verringerten Aufnahme von Strukturfutter. Bei einer zu
geringen Versorgung mit Rohfaser kauen die Kühe zu wenig
wieder. Dadurch, dass sich zu wenig Speichel bildet, sinkt
der pH-Wert im Pansen und das Risiko einer Azidose steigt.
Auch bei Hitze sollten die Tiere deswegen genügend
Strukturfutter aufnehmen. Da durch eine einseitige
Erhöhung des Strukturfutteranteils die Verdaulichkeit der
Ration sinkt, ist es sinnvoll, Rationskomponenten
einzusetzen, die eine hohe Pansenstabilität aufweisen. So
zum Beispiel LactoPlus CLA. Bei länger andauernden
höheren Umgebungstemperaturen verschlechtert sich auch
die Fruchtbarkeit der Kühe. Die Brunstsymptome sind
schwächer, die Brunstdauer ist verkürzt.
Beobachtungen in der Praxis zeigen, dass es oft Wochen dauert, bis sich die Herde von einer längeren Hitzeperiode wieder erholt hat. Beginnen Sie deshalb schon bevor der Hitzestress beginnt mit der Fütterung von LactoPlus-Fetten.



