Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

Vom Gipsabbau zur Forschungsförderung

02.12.2009

Wie kann die Raumakustik und Leistungsfähigkeit in Büros verbessert werden? Welche Recyclingmaterialien bieten den besten Wärme- und Schallschutz? Sind Membrankonstruktionen eine echte Alternative zum Glasbau? Mit diesen und ähnlichen Fragen aus dem Baubereich beschäftigen sich Forscher in der Kooperation zwischen Gips-Schüle-Stiftung und dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP seit nun mehr 30 Jahren. Am 1. Dezember wurde diese langjährige Zusammenarbeit gefeiert. Zugleich vergab die Gips-Schüle-Stiftung ihren studentischen Gips-Schüle-Preis an erfolgreiche Nachwuchswissenschaftler.


In den letzten 30 Jahren haben die Gips-Schüle-Stiftung (GSS) und das Fraunhofer IBP viel erreicht. Durch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich neuer Baustoffe, Bauteile und Baumethoden umweltverträglicher Art, entstanden patentierte Produkte für den Mittelstand der Region Stuttgart und Süddeutschland. Auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stand in den vergangenen Jahren im Blickpunkt der Stiftungsarbeit. Im Sinne der Nachwuchsförderung wird seit 1993 der Gips-Schüle-Preis vergeben. Er prämiert dieses Jahr herausragende Abschluss und Studienarbeiten rund um das Thema Bau, die den Stiftungszielen entsprechen, nämlich neue Technologien für umweltgerechtes Bauen und zu entwickeln.


Ob Gipsschaum für die Schalldämmung, Bauteile aus porosiertem Recycling-Glas oder schmutzabweisende Beschichtungen – in den vergangenen Jahren stellten die Prämierten eine Reihe innovativer Entwicklungen vor. Auch dieses Jahr wurden im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum drei mit bis zu 1.000 Euro dotierte Auszeichnungen an Diplomanden des Fraunhofer IBP für ihre Abschlussarbeiten vergeben. »Wir möchten junge Menschen bei ihrem Studium unterstützen, um sie schon frühzeitig für das spannende Feld der Forschung zu interessieren. Aus diesem Grund vergeben wir einzelne Stipendien, loben den Förderpreis aus oder unterstützen einzelne Lehrstühle«, erklärt Thomas Ducrée, Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung.


»Mit der heutigen Vergabe des 5. Gips-Schüle-Preises soll außerdem die 30-jährige Forschungsförderung der Stifterfamilie Schüle geehrt werden. Zentrale Kriterien wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, ein verantwortungsbewusster Umgang mit vorhandenen Ressourcen und das privatwirtschaftliche Engagement für Wissenschaft und Forschung sind auch 80 Jahre nach Gründung des Vorläuferinstituts des Fraunhofer IBP durch die Stifter nach wie vor aktuell«, hebt Prof. Klaus Sedlbauer, Institutsleiter des Fraunhofer IBP und Ordinarius des Lehrstuhls für Bauphysik der Universität Stuttgart, positiv hervor.


Bereits 1929 arbeitete der Gründer der Gipswerke Schüle, Eduard Schüle, bei der Errichtung der Anstalt für Schall und Wärmetechnik, der Vorgängereinrichtung des Fraunhofer- Instituts für Bauphysik IBP, mit. Die damaligen Ziele waren so aktuell wie heute: die wissenschaftlichen und technischwirtschaftlichen Probleme auf dem Gebiet des Schall- und Wärmeschutze im Haus-, Wohnungs-, Maschinen- und Straßenbau in unmittelbaren Anlehnung an die Praxis zu lösen.


1965 wurde dann die Gips-Schüle-Stiftung aus dem Nachlass der 2. Generation der Familie Schüle gegründet, zunächst mit dem Zweck, die Betriebsangehörigen mit den Erträgen des Stiftungsvermögens zu unterstützen. Mit Erweiterung des Stiftungszweckes 1978 wurde festgelegt, dass durch selbstlose Förderung der Forschung, vor allem auf dem Gebiet neuer Baustoffe und Baumethoden die gesamte Wirtschaft des Landes, insbesondere ihre kleinen und mittleren Unternehmen von den wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren sollen.


Um diese Ziele zu verwirklichen, suchte die Stiftung einen Partner, den sie 1979 im Fraunhofer IBP fand und errichtete am Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart-Vaihingen ein eigenes Gips-Schüle-Gebäude. Bis heute wurde auf der Basis des Kooperationsvertrages zwischen GSS und Fraunhofer IBP eine Reihe von Entwicklungen an Unternehmen in Süddeutschland übergeben.



Tags: bauen, bauentwicklung, energieeffizientes, fraunhoferibp, gips-schüle-stiftung, nachwuchswissenschaftler, stiftung
Alle Meldungen von
factum Presse & Öffentlichkeitsarbeit:


10.02.2011:  Lagerraumanbieter MyPlace-SelfStorage eröffnet fünften Standort in Hamburg Altona
17.11.2010:  Power to go
22.10.2010:  Journalisten sind herzlich eingeladen!
29.09.2010:  Erfolgreiche Finanzierungsrunde der Conweaver GmbH
19.03.2010:  Bei MyPlace-SelfStorage findet alles seinen Platz
30.11.2009:  Fraunhofer-Ausgründung macht der endlosen Suche im Intranet ein Ende
12.11.2009:  „MyPlace-SelfStorage“ eröffnete 1. Standort in S
02.11.2009:  Mit „MyPlace?SelfStorage“ große und kleine „Schätze“ finden
22.10.2009:  Mit „MyPlace-SelfStorage“ große und kleine „Schätze“ finden
09.10.2009:  Investmentforum präsentiert neue Fraunhofer-Unternehmen
02.10.2009:  „MyPlace ? SelfStorage“ eröffnet zwei weitere Standorte in Berlin
23.09.2009:  „MyPlace-SelfStorage“ bietet kostenlose Umzugstransporter an
18.08.2009:  Fraunhofer-Verfahren ermöglicht >echtes< Kunststoff-Recycling
23.07.2009:  Die feinsten Filter der Welt: Unternehmensgründung im Zukunftsmarkt Nanotechnologie
21.07.2009:  Auslagern statt umziehen
25.06.2009:  „MyPlace-SelfStorage“ schließt Geschäftsjahr mit 30. April 09 trotz allgemeiner Krise erfolgreich ab
10.06.2009:  Mit „MyPlace-SelfStorage“ große und kleine „Schätze“ finden
03.06.2009:  Vom Forscher zum Unternehmer: Zehn Jahre Fraunhofer Venture
19.05.2009:  „MyPlace-SelfStorage“ als neuer Markenname
04.05.2009:  „SelfStorage - Dein Lagerraum“ schafft Stauraum für haltbare Lebensmittel
24.04.2009:  Unternehmenskooperation ermöglicht Softwareneuheit im Immobilienmanagement
15.04.2009:  Mit teambits die Effizienz von Workshops und Konferenzen steigern
01.04.2009:  CalCon Gruppe mit epiqr® - eine präzise und kostengünstige Softwarelösung
13.03.2009:  Unkompliziert zwischenlagern bei „SelfStorage – Dein Lagerraum“ in Zürich Oerlikon und Zürich Wiedikon
06.03.2009:  Viel Platz bei „SelfStorage - Dein Lagerraum“ in Frankfurt Bockenheim
02.02.2009:  Experten bewerten am neu eröffneten SelfStorage-Standort in Zürich-Wiedikon
19.01.2009:  Die Venture-Gruppe unterstützt ausgründungswillige Fraunhofer-Wissenschaftler auch in Krisenzeiten finanziell
05.11.2008:  Investmentforum stellt Fraunhofer-Technologien und Spin-offs
04.11.2008:  Lagerstandort mit 950 Lagerräumen von „SelfStorage - Dein Lagerraum“ am Frankfurter Ring 6 eröffnet
31.10.2008:  „SelfStorage - Dein Lagerraum“ eröffnet dritten Standort in Berlin Reinickendorf
24.10.2008:  Dresdner Fraunhofer-Spin-off SCUS prüft Produkte und Verpackungen und optimiert sie mit den Herstellern
22.10.2008:  In Darmstadt machen Adaptronik-Pioniere kurzen Prozess mit negativen Schwingungen
04.09.2008:  In der Kieler Straße 302 eröffnet „SelfStorage - Dein Lagerraum“ die dritte Anlage in Hamburg
29.08.2008:  Mehr Lebensqualität für Großstädter durch Anmietung von Stauraum außer Haus
24.07.2008:  Rekordgeschäftsjahr und neuer CEO
24.07.2008:  Individueller Stauraum für Skier, Surfbretter, Boote etc.
02.07.2008:  Schweizer Haushalte haben einen großen Bedarf an individuellem Stauraum
17.06.2008:  E-CRM Dienstleister artegic realisiert Kommunikationsplattform für den Gutschein- und Coupon-Marktführer
12.06.2008:  E-CRM Technologieanbieter artegic stellt neue Version 4.2 der ELAINE Online-Direct Marketing Suite vor
29.05.2008:  E-CRM Anbieter artegic stellt neue Version des ELAINE iRSS Marketing Servers auf den Mailingtagen 2008 vor
27.05.2008:  „SelfStorage - Dein Lagerraum“ – sicher, hell und freundlich
20.05.2008:  Logistik gestalten mit Open Source
16.04.2008:  Mehr Platz für Wiesbaden: „SelfStorage - Dein Lagerraum“ feiert Richtfest für den 1. Standort
08.04.2008:  Rohbau für 3. Standort steht – „SelfStorage - Dein Lagerraum“ feiert Richtfest
Angaben zum Unternehmen
factum Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Jörg Röthlingshöfer

Schönstraße 110a
81543 München
Tel: 089-51919631

zum Firmenprofil  »»

Auto & Logistik > Lagerung - 10.02.2011 - factum Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Lagerraumanbieter MyPlace-SelfStorage eröffnet fünften Standort in Hamburg Altona

Um eine Wohnung in Hamburg zu finden, muss man in der Regel nicht nur lange suchen, sondern zumeist auch tief in die Tasche greifen. So bezahlt man beispielsweise für eine zentral gelegene Altbauwohnung mit 3 Zimmern, Küche und Bad (75 m²) zwischen 750-900 Euro Kaltmiete. Gleichzeitig wünschen sich viele Hanseaten mehr Platz, können sich a... weiter lesen »

PR AD